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03.08.2009: 
Ein Forscherteam um Jeffrey Schwimmer von der Universität von Kalifornien in San Diego fand heraus, dass es bei täglich einem Glas Wein seltener zu einer so genannten nicht-alkoholbedingten Fettlebererkrankungen kommt, als bei Abstinenzlern.
Das Team analysierte die Daten von 12.000 Teilnehmern der Nationalen Gesundheits- und Ernährungserhebung. Von den Probanden waren 7211 Abstinenzler. 4543 hatten dagegen angegeben, geringe Mengen Alkohol zu trinken, und zwar entweder täglich ca. 120 ml Wein, 350 ml Bier oder einen Schnaps (30 ml).
Blutanalysen zeigten, dass Alkoholkonsumenten nur halb so oft erhöhte Leberwerte hatten wie ihre Altersgenossen, die keinen Alkohol tranken. Den schützenden Effekt vor einer alkohol-bedingten Fettlebererkrankung beobachteten die Mediziner jedoch nur für Wein – der Konsum von Bier oder Hochprozentigem erhöhte das Risiko für Fettlebererkrankungen selbst bei moderatem Konsum hingegen um das Vierfache.
„Unsere Ergebnisse zeigen einen Paradigmenwechsel und zeigen, dass moderater Alkoholkonsum die Leber keinesfalls schädigt, sondern sogar vor Fettleberkrankheiten schützt“, schreiben die Forscher in der Juni-Ausgabe des Fachmagazins „Hepatology“. Sie weisen jedoch auch darauf hin, dass Ihre Studie nicht als Freibrief zum Alkoholmissbrauch verstanden werden sollte. Weitere Untersuchungen müssten zudem klären, welche Stoffe im Wein für den gesundheitsförderlichen Aspekt verantwortlich seien – möglicherweise sei es gar nicht der Alkohol, sondern andere Inhaltsstoffe. 
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